Donnerstag 26-11-2020

NIKK Wissensdatenbank: D

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Dämpfung
Kunststoffe besitzen ein hohes Dämpfungspotential und werden daher auch als Schallschutzmaterial eingesetzt.

Dichte
Die Dichte ist der Quotient aus Masse und Volumen. Kunststoffe haben in der Regel eine geringe Dichte und können durch Ihr geringes Gewicht Energie einsparen.

Diffusion
Als Diffusion bezeichnet man den Durchgang eines Gases oder einer Flüssigkeit durch ein Material.

Dilatometer

Ein Dilatometer ist ein Messinstrument zur Messung der Dehnung oder des Schrumpfs von Kunststoffen. Mit Hilfe des Dilatometers werden die Ausdehnungskoeffizienten und die Volumendehnung bestimmt.

DOC
DOC steht für Dissolved Organic Carbon. Es handelt sich um den Anteil an organischen Stoffen, die in Wasser gelöst sind.

Druckstabilität
Der maximal zulässige Druck von einem Rohr oder Fitting ist abhängig vom Material, der Temperatur und der Wanddicke. Normalerweise sind Rohre und Fittinge in Druckkategorien eingeteilt: PN (Nominal Pressure). Durch die weitere Entwicklung der Polyolefine wurde stattdessen ein geometrisches Maß eingeführt: SDR (Durchmesser - Wanddicken-Verhältnis SDR = d/s)

Druckverlust
Der Druckverlust in einer Kunststoffleitung ist abhängig vom Medium, der Geschwindigkeit (Reynolds), des Durchmessers und der Rauigkeit der Innenoberfläche.

DSC
DSC steht für Differential Scanning Calorimetry. Die DSC ist eine Messmethode, um den Wärmestrom einer Probe (typisch 5 – 20 mg) zu messen. Die DSC wird verwendet, um die Schmelztemperatur, die Kristallisation, den Glasübergang, die Oxidationsstabilität (OIT), den Kristallisationsgrad, Aushärtungsreaktionen, etc. von einem Polymer zu messen.

DTA
DTA bedeutet Differentielle thermische Analyse und ist eine Messmethode, um thermische Eigenschaften von Kunststoffen zu messen.

Durchschlagspannung
Die Durchschlagspannung bei Kunststoffen ist die elektrische Spannung, bei der im Kunststoff ein elektrisch leitender Pfad entsteht.

Duroplaste
Duroplaste sind dreidimensional vernetzte Kunststoffe, die im Gegensatz zu Thermoplasten nicht schmelzen. Durch die chemische Vernetzung können die Bindungen nicht mehr durch thermische Energie aufgebrochen werden. Bei hohen Temperaturen >500° C verbrennen die Duroplaste in Gegenwart von Sauerstoff. Duroplasten werden häufig mit Glas- oder Kohlenstofffasern verarbeitet, da sie alleine spröde sind und durch die Fasern hohe mechanische Eigenschaften erreichen (GFK, CFK).
Beispiele von Duroplasten sind:
- Acrylatharze
- Phenolformaldehyd (PF)
- Melaminformaldehyd (MF)
- Polyesterharz (UP)
- Polyurethanharz (PU)
- Vinylesterharz (PHA)

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